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Sonntag, 16. November 2014

Popo klatsche und weibliche Männer

Kinder können schon lustig sein und furchtbar peinlich. Man freut sich wie verrückt wenn sie erst mal ihre ersten Wörter sprechen aber es dauert nicht lange bis man sich das brabbelnde Baby zurück wünscht.
Ich weis noch wie stolz ich auf meinen kleinen war als er mit 11 Monaten alleine durch den Laden flitzte, auf WAR liegt hier die Betonung. 
Es sollte ein entspannter Einkauf mit der gesamten Familie sein. Wie immer betraten wir den Laden und Zack, Mann und Sohn flitzen davon. Ich stand also alleine an den Regalen und füllte schön brav dem Einkaufswagen mit den Sachen die ich mir notiert hatte. Von weitem erspähte ich dann meinen Sohn, vom Papa keine Spur. 
Er stand hinter einer Frau die sich gerade in der Kosmetikabteilung bückte. Mein Mann tauchte am anderen Ende des Ganges auf und lief auf unseren kleinen Mann zu. Dann passierte womit keiner gerechnet hatte. Unser kleiner, süßer Junge gab der fremden Frau erst mal ein Klaps auf den Po. Diese drehte sich überrascht um und war nicht überraschter als sie ein Baby vor sich stehen sah. Mein Mann rannte peinlich berührt auf die beiden zu und entschuldigte sich immer und immer wieder. Die Frau nahm das zum Glück mit einem Lachen hin. 


Eigentlich hätte mir schon damals klar werden müssen das unser kleiner es mal Faust dick hinter den Ohren haben wird. Vernebelt von Mutterliebe und Glückseligkeit seh ich aber nur den kleinen Engel in meinem Sohn. 
Diesen Sommer schlug er allerdings erneut zu, nicht erneut auf den Hintern einer fremden zum Glück. Es war ein seeeeeehr warmer Tag den wir auf einem Fußballplatz verbrachten. Natürlich waren wie immer keine anderen Kinder in Sicht. Nach einer Stunde hatte mein kleiner den Vorrat an Wasser den ich mit nahm leer getrunken also ging ich kurz mit ihm in den nächsten Supermarkt und kaufte ihm eine falsche Orangensaft in der Baby Abteilung. Vor dem Laden stellten wir uns hin und er trank genüsslich seinen Saft da er nur sehr selten Saft bekommt war das für ihn ein Highlight. Eine Frau stand mit einem Kinderwagen neben uns. Ihr Baby schlief friedlich. Sie sah meinen Sohn an und meinte unhöflich zu ihm das es gar nicht gut sei Saft zu trinken weil er ja schon so dick sei. Es gibt drei heilige Regeln unter Müttern: 

1. Sage niemals etwas schlechtes über das Kind einer anderen.
2. Fass niemals ungefragt das Kind einer anderen an 
3. Bezichtige eine Frau niemals eine schlechte Mutter zu sein.

Wer diese Regel bricht, muss mit dem Todesurteil rechnen und sie brach zwei der drei Regeln. Als ich gerade das Urteil vollstrecken wollte, setze mein kleiner die Flasche ab und sah die Frau an.
"Mann!" Sagte er und zeigte auf die Frau die ihn völlig perplex ansah.
"Nein, ich bin eine Frau. Schlau scheint er auch nicht zu sein."
Mein Sohn grinste und zeigte erneut auf sie.
"Keine Brust. Mann!"
Es viel mir schwer nicht laut los zu lachen. Die Frau zischte darauf verärgert ab. Mein Sohn sah mich nur fragend an und mein Mutterherz platzte beinahe vor Stolz. Ich hätte absolut nichts besseres dieser Frau entgegnen können. Es war einfach nur herrlich lustig wie schlagfertig mein Sohn völlig ungewollt reagierte :-D 

Was gab es denn bei euch schon für lustige oder Peinliche Situationen? 
Liebe Grüße 
Michelle

Samstag, 15. November 2014

Rezept: Kokos Reispfanne

Ich liebe Asiatisches Essen, insbesondere die gebratene Ente mit Reis in Curry Soße und weil ich genau das soooo liebe, habe ich mal ein bisschen experimentiert und diese Soße mit Reis auch zu Hause kochen zu können.

Ihr braucht:
1 Dose Kokosnussmilch
4 Möhren
100g Champignons
1 rote Paprika
2 TL Currypulver (je nach Geschmack Sorte und Menge wählen)
100ml Milch
1-2 TL Speisestärke (zum andicken, kein muss)
Salz
Reis nach Bedarf 


Reis in einen Topf mit kochendem Wasser geben und gar kochen. Während dessen Gemüse klein schneiden und in eine große Pfanne geben. Wenn die Champignons gebräunt sind, die Kokosmilch hinzu geben und köcheln lassen. Wer die Soße andicken möchte, nimmt ca. 2 EL von der Milch ab und gibt diese in einer separaten, kleinen Schüssel. Die restliche Milch ebenfalls in die Pfanne geben. Nun mit Curry und Salz abschmecken.
Die separate Milch mit Speisestärke vermengen. Pfanne von der Herdplatte nehmen und das Milch-Speisestärke Gemisch in die Pfanne geben und gut verrühren. 
Alles erneut aufkochen lassen und die Curry Soße separat zum Reis servieren. 

Das ist lediglich das Grundrezept. Man kann es noch prima mit weiterem Gemüse erweitern oder anstelle der Milch auch zwei Dosen Kokosnussmilch verwenden wenn man einen intensiveren Kokosgeschmack haben möchte :-) 
Liebe Grüße 
Michelle

Dienstag, 11. November 2014

Projekt: Plan dein Leben

To Do's Listen braucht jeder, oder? Ich habe meine immer sehr schnell vollgekritzelt. Deswegen hab ich mir mal eine wirklich wichtige To Do Liste erstellt auf der gar nicht genug Platz für unnötigen Mist ist. Ich hoffe so werde ich mal etwas Sparsamer mit meinen Zetteln umgehen.


Auch dieser ist wieder in A5 Format und ihr könnt ihn natürlich auch ausdrucken.
Ihr könnt die Liste hier Downloaden =)

Montag, 10. November 2014

Das Leben nach der Geburt

So ein Neugeborenes ist schon süß und endlich sind die Qualen der Schwangerschaft vorbei. Entspannt in einem schönen, sauberen und ordentlichem zu Hause auf dem Sofa sitzen (weil man auch endlich wieder sitzen kann) und endlich mit seinem schlafendem Baby im Arm kuscheln. Endlich kann man wieder laufen, sitzen, liegen und stehen, endlich muss man nicht mehr alle 10 Minuten auf die Toilette und endlich keine schmerzenden Senkwehen und Bänder mehr. Die Füße entwickeln sich langsam wieder in ihrer Ursprungsort zurück und auch die Geliebte Jeans von damals passt schon fast wieder. Man fühlt sich wieder in seiner eigenen Haut wohl aber das wichtigste ist dieses kleine süße Ding. Endlich kuscheln und küssen, in die Augen sehen und lieb haben, richtig?
Faaaaaalsch!

Immer wieder lese ich von (zurecht) nörgelnden Schwangeren die endlich mit ihrem Baby kuscheln wollen und diese schreckliche, schreckliche Schwangerschaft hinter sich bringen wollen. Dabei muss ich immer schmunzeln. Auch ich hab mich dieser wundervollen Illusion von oben während der Schwangerschaft hin und auch ich nörgelte ohne Ende. Nach der Geburt waren wir glücklich, bis es nach Hause ging. Dann verpasste mir die Realität eine schallende Ohrfeige! Die Schwangerschaft sehe ich im Nachhinein eher als eine Art Vorbereitung auf das was mich erwartete. Nich richtig schlafen können in der Schwangerschaft ist ein Witz in Hinsicht auf das dauerhafte stillen. Nach der Geburt ist sekundenschlaf die einzige Erholung die es gibt. 

Ich erinnere mich noch daran wie meine Schwiegermutter nach der Geburt uns besuchen kam und Mulltontücher mit brachte. Nicht so zwei, drei Stück sondern ein ganzes Packet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung das selbst 30 Tücher zu wenig sind. Nach jedem Stillen folgte die kotzerei. Mein Kleiderschrank war leer geplündert, die Waschmaschine im Dauer Betrieb und jedes Möbelstück wurde zum Wäsche aufhängen genutzt. Trotzdem hatte ich nichts mehr zu anziehen. Wenn es keine Kotze war oder Pipi vom kleinen Sonnenschein, war es die Milch aus den Brüsten die trotz Stilleinlagen mein Oberteil durchweichte. 

Nach der Geburt ist Frau eine Kuh die in einer Endlosschleife feststeckt. Entweder wartet man darauf gemolken zu werden oder man wird gemolken. Grünes Gras und frische Luft ist lediglich noch eine Erinnerung aus schönen Zeiten. Man findet sich in den ersten Monaten nach der Geburt in einem Chaos wieder, das seines gleichen sucht und es scheint kein Ende zu nehmen. Zweisamkeit ade und allein ist man auch nie wieder, nicht mal auf dem Klo. Nach drei Monaten beginnt das streiten mit dem liebsten (in dem Zeitraum trennen sich auch viele). Der Schlafmangel lässt ein gereizt sein und das ständige Klammern des Babys macht das nicht besser. Mit einer Hand trägt man das Baby und mit der anderen Hand versucht man sich die Hose herunter zu ziehen, Essen zu kochen oder abzuwaschen. Alles wird zu einer Herausforderung und dauert ewigkeiten. So vieles was immer selbstverständlich war, wird zum Luxus. 

Klingt alles schrecklich oder? Am Abend passiert allerdings etwas merkwürdiges. Irgend wie wird alles Negative gelöscht. Dieses süße Wesen im Bett friedlich schlummernd zu sehen, in absoluter Stille mit einer Tasse Tee in der Hand lässt einen vergessen. Plötzlich war der Tag doch gar nicht so schlimm und auf ein mal ist alles rosa rot. Werdenden Müttern erwartet kein happy Family Film Leben aber alles wird am Abend nur halb so schlimm aussehen :-D
Liebe Grüße
Michelle

Sonntag, 9. November 2014

Projekt: Plan dein Leben oder ist denn schon wieder Weihnachten

Ich bin ein Weihnachtsfan. Meine Planung fängt im Sommer an und im Spätsommer werden schon die ersten Geschenke geholt. Dadurch erspare ich mir das große Gedrängel kurz vor Weihnachten in den Einkaufszentren.


Allerdings Plane ich die Weihnachtszeit schon so früh da unsere Familie nicht klein ist. So im November kommen dann die ersten und fragen was sich denn unser Sohn wünscht. Da unser Sohn sich noch nichts wünschen kann, notiere ich mir noch Spielzeug das ihm gefallen könnte. So habe ich dann gleich für jeden einen Antwort parat =)


Den Download findet ihr hier (A5 PDF). Außerdem habe ich bei Andrea (Organisiert Leben) noch ein paar schöne Dateien zum Ausdrucken gefunden. Sie hat nicht nur Weihnachtslisten sondern auch wirklich nützliche für den Alltag. Zu den Weihnachtsdownloads gelangt ihr hier. Sich bei ihr umzuschauen lohnt sich wirklich =)
LG Michelle

Freitag, 7. November 2014

Gehöre ich einer Minderheit an?

Früher gab es die drei K's, Kinder, Küche und Kirche. Heute bedeuten die drei K's scheinbar Kinder, Küche und Karriere. Frauen wollen heute scheinbar alles und noch viel mehr und das dann auch noch am besten jetzt sofort und auf einmal. Ich bin da irgend wie anders. Ehrlich gesagt habe ich mich nie gefragt was andere Mütter denn so für Wünsche haben. Die Werbung der unabhängigen Karriere Mutter hielt ich grundsätzlich für absoluten Schwachsinn  und mir war schon früh klar das ich entweder Mutter werde oder Karriere mache. Beides zusammen kam und kommt nicht in Frage für mich. Mir war auch immer klar das beides zusammen gar nicht in vollster Zufriedenheit erledigt werden kann. Eines von beiden bleibt auf der Strecke liegen. 

Vor kurzem verfolgte ich allerdings eine Diskussion zwischen Müttern zu genau diesem Thema. Eine Mutter Beklagte das sie nach nur einem Jahr mit Baby zu Hause wieder arbeiten muss aber viel lieber noch ein paar Jahre Hausfrau wäre. Gleich kamen ein paar super Feministen um die Ecke und gaben die Standart Befürwortungen zum Arbeiten zum besten. Unabhängigkeit sei doch soooooo wichtig. Ich muss dabei immer schmunzeln. Wenn man mehr als zwei Kinder hat kann man die Unabhängigkeit sowieso Knicken, zumindestens als Frau mit normalem Beruf (Verkäuferin, Krankenschwester usw.). Wer sich zu zwei Kindern oder mehr entscheidet, entscheidet sich in gewisser Weise auch für die Abhängigkeit vom Mann oder vom Staat. Als Alleinerziehende ist es einfach kaum möglich drei Personen alleine zu versorgen und das ist doch auch gar nicht schlimm. Ich zumindest habe noch nie mitbekommen das eine Alleinerziehende beschimpft wird weil sie vom Unterhalt ihres Ex abhängig ist. 

Ich bin abhängig von meinem Mann, zumindest finanziell und das stört uns nicht. So ist einfach die Rollenverteilung bei uns. Er geht arbeiten und ich mache den ganzen Rest. Würde man meine Aufgaben mal als Berufe betrachten, bin ich eine Reinigungskraft, eine Assistentin und eine Kinderbetreuung. Das was mein Mann mir gibt wäre somit mein Gehalt. Ich kann da nichts schlimmes dran finden und mein Mann ist auch glücklich damit. Diese Verteilung ist die einfachste Lösung für uns beide. Er kann sich vor der Arbeit (er arbeitet in der Spätschicht) mit unserem Sohn spielen und sich in Ruhe auf die Arbeit vorbereiten und ich kann mich voll und ganz auf meine Rolle als Hausfrau und vor allem Mutter konzentrieren. Er muss vor und nach der Arbeit nichts machen (er macht es allerdings trotzdem :-D) und ich muss nicht zwischen Kindergarten, zuhause und Arbeitsplatz hin und her springen. Für mich war Hausfrau sein nie etwas schlimmes.

Nun habe ich aber mitbekommen das Hausfrau sein nicht erstrebenswert wäre. Schlechtes Vorbild für die Kinder, Abhängigkeit und Unterdrückung vom Mann. Schon sehr lustig was manche so denken und glauben. Bei der Diskussion wurde mir aber auch bewusst das ich scheinbar zu einer Minderheit gehöre. Die Minderheit von Frauen die eben nicht alles auf einmal wollen, die gerne "nur" Hausfrau und Mutter sind und die diese Art von Leben für erstrebenswert halten. Ich stellte aber auch fest das viele Frauen meinen sie müssten arbeiten obwohl sie gar nicht müssen. Sie wollen ihren luxuriösen Lebensstandard halten und müssen dafür arbeiten aber sie müssen nicht arbeiten um zu überleben. Das ist für mich doch ein großer Unterschied. Würde ich eine Villa haben wollen, müsste ich auch arbeiten aber keiner würde diese Art von muss wirklich als ein muss sehen, da die Villa nicht sein muss (lustiger Satz). 

Letztendlich finde ich es komisch das einer der beiden Lebensweisen als schlecht dargestellt wird. Keine von beiden ist schlecht, alle haben ihre Nachteile und jeder davon gebührt Respekt. Ich für meinen Teil bin glücklich als Mutti und Hausfrau. Was die Zukunft bei mir bringt, weis ich noch nicht aber ich bleibe offen :-)
Wie sieht es bei euch aus? Hausfrau oder lieber all round Talent? 
Liebe Grüße 
Michelle

Donnerstag, 6. November 2014

Projekt: Plan dein Leben

Halloooo,
Kalender sind doch wirklich praktisch oder?


Mir helfen sie sehr im Alltag und deswegen habe ich wohl auch für alles noch einen extra parat. Besonders das Putzen ist so eine Sache. Also nicht das Alltägliche sondern eher die besonderen Dinge. Mit Kind und Kegel wird es wohl noch schwerer. Anfangs kam ich überhaupt nicht damit zurecht, Dinge die mir auffielen nicht sofort zu machen. Inzwischen habe ich meine eigene Lösung gefunden. Die Küchenschränke müssen mal wieder, aufgeräumt und ausgewischt werden? Ab in den Kalender und großzügig viel Zeit einplanen. Obwohl unsere Küche winzig ist, habe ich dafür eine Woche eingeplant die ich bestimmt auch brauen werde. Das selbe gilt auch für Kleiderschränke, Bettkästen, Badezimmerschränken und Co.


Sollte ich es dann Zeitlich nicht so wie geplant schaffen, dann ist es auch halb so schlimm. Ich versuche allerdings jeden Monat alles abzuarbeiten was ich mir vorgenommen hatte.


Dazu ist auch der Schichtplan meines Mannes sehr hilfreich. Er hat an zwei unterschiedlichen Tagen in der Woche frei und verbringt diese Tage gerne mir unserem Sohn. Für mich heißt dies oft sturmfrei und so kann ich insbesondere an diesen Tagen größere Dinge erledigen.


Für mich ist der Schichtplan in Kalender ein absolutes muss. Auch weil ich eine Art Sekretärin für meinen Mann spiele =D
Den Schichtplan findet ihr hier und zum Putzplan kommt ihr hier.
LG Michelle